Projekt "Lesetreff"

Anmeldung
Dank der vielen Spenden für unser Leseprojekt 2019 konnten wir – neben der Anschaffung von E-Bookreadern – auch ein Wochenende in Karlsruhe, mit einem Treffen eines Vertreters der Literarischen Gesellschaft von Karlsruhe stattfinden lassen.

Am Samstag, dem 01.06. machten wir uns gutgelaunt auf den Weg nach Karlsruhe.
Problemlos fanden wir unsere Unterkunft, eine Jugendherberge.

Den ersten Tag nutzen wir, um auf eigene Faust einen Eindruck von der Stadt zu bekommen. Nach einer kleinen Shoppingtour haben wir dann Pasta und Pizza beim Italiener genossen.

Unser Hauptprogrammpunkt fand am Sonntag statt. Wir trafen uns mit einem netten Herrn von der Literarischen Gesellschaft der Stadt Karlsruhe, der uns einiges über die Geschichte von Karlsruhe und dem badischen Dichter Johann Peter Hebel erzählen konnte.
Bei der prima Stadtführung kamen wir am Marktplatz vorbei und sahen das Denkmal zu Ehren des Fürsten Karl Wilhelm. Es ist eine Pyramide, die über dem Grab von Karl Wilhelm errichtet wurde. Daher auch der Name der Stadt; Karl‘s-ruhe.
Wir sahen zu dem das Schloss und lernten, dass Karlsruhe die erste Stadt Badens war, die Parlamente gründete, um die Meinungen des Volks zu vertreten.
Außerdem wissen wir nun, dass sich Karl Wilhelm sehr für das gemeine Volk und insbesondere für das Frauenwahlrecht einsetzte.
Über Johann Peter Hebel haben wir gelernt, dass dieser in Basel geboren wurde, im Wiesental in seinen ersten Jahren gelebt hatte (also ganz in der Nähe von uns) und dann in jungen Jahren nach Karlsruhe kam. Dort ging er zur Schule und unterrichtete später selbst Theologie. Zudem hat er im Schloss predigten gehalten. Weshalb im Schlossgarten auch ein Denkmal für ihn errichtet wurde. Dieses haben wir genauer in Augenschein nehmen können. Wir versuchten die allemanischen Gedichte, die auf dem Denkmal niedergeschrieben sind zu übersetzten. Das war gar nicht so einfach! Doch mit etwas Hilfe von der literarischen Gesellschaft hat’s dann geklappt.

Bei einem anschließenden Picknick im Schlossgarten haben wir das Wochenende dann nochmal Revue passieren lassen und sind, platt und vollgepackt mit neuen Eindrücken, wieder zurück ins Kinderhüsli in den Hotzenwald gefahren.